• Ausstellung 2016

    Kuril Lake – Gli orsi della Kamchatka

  • Aussteller

    Valter Bernardeschi (I)

  • Ort

    Allee

  • Führung

    Do 17.00 Uhr

Kuril Lake – Gli orsi della Kamchatka

Kuril Lake (Kamchatka) ist eine fotografische Arbeit realisiert in der Gegend des Kurilsees im Süden der Halbinsel Kamchatka (nordöstliches Russland), wo sich jedes Jahr das einzigartige Phänomen der Wanderungen der „roten“ Lachse abspielt. Dutzende von braunen Grizzlybären tauchen in das Wasser des Sees um sich von den enormen Mengen von Fischen zu ernähren.

Der Kuril-See befindet sich im Süden der Halbinsel Kamchatka, im asiatischen Teil Russlands. Jedes Jahr vom Juli bis September füllt sich der See mit Tausenden von roten Lachsen die die Flüsse aufwärts schwimmen. Vom Meer her kommend, wo sie das Licht der Welt erblickten, sind sie voll von Eiern, die sie ablegen wollen.

In den angrenzenden Wäldern um das Seeufer und die Wasserfälle befinden sich Dutzende von Grizzlybären, angezogen von der enormen Menge von Fisch. Speise zur Genüge mit reichen Mengen von Fett als Reserve für den langen Winterschlaf.

Daraus entsteht eines der interessantesten Spektakel, das uns die Natur bietet. Kobalan heisst der Bär in der Lokalsprache, der Hauptakteur dieser Geschichte in einer verlassenen und abgeschiedenen Welt, wo die Zeit einem eigenen genauen Rhythmus folgt, regelmässig und sich wiederholend in diesem wunderbaren Ecosystem, geschützt von der UNESCO und Menschenwelterbe.

Ich befand mich im Wasser des Sees zusammen mit den Bären die, beschäftigt mit dem Jagen dieser köstlichen Speise, sich nicht von der Präsenz des Menschen ablenken liessen. Ich habe auch Aufnahmen gemacht mit einem 100mm-Objektiv, das heisst aus einer Distanz von ca. 5 – 6 Meter. Dies war im August 2012.

Die ausdrucksvollste Aufnahme schoss ich, als ich einer Gruppe von verschiedenen fischenden Bären folgte. Einer von ihnen tauchte mit grossem Eifer und kam kurz darauf wieder herauf mit einem grossen Lachs im Maul, voll von reifen Eiern die bei Zubeissen des grossen Tieres wie ein Feuerwerk herumspritzten.

Valter Bernardeschi

Valter BernadeschiBegann 1980 zu fotografieren. Zuerst Landschaften seiner Toskana wo er 1958 geboren ist und bis heute lebt, später wildlebende Tiere in Italien und in der ganzen Welt.

Er liebte von Anfang an alle künstlerischen Ausdrucksformen, speziell diejenige der Malerei, die ihm schon früh eine pittoreske Vision für die Fotografie und speziell für die Naturfotografie gaben.

Die Natur als eine erhobene Ausdrucksweise der höchsten Kunst der Kreation. Die Natur, die als Quelle dem Unterricht für eine grundlegende Erziehung dient, die menschliche Erziehung übertreffend.

Mit seinen Aufnahmen versucht er immer Gefühle zu wecken, zu entdecken und zu überraschen. Die im Kamerasucher eingefangenen Tiere erscheinen ihm wie Schauspieler einer antiken Geschichte, wie das Universum, die er aber jedes Mal in einem neuen Licht zeigen möchte.

Seine Aufnahmen sind in den bedeutendsten Naturzeitschriften Italiens und weltweit publiziert worden wie: Uccelli in natura, Oasis, Asferico, BCC Wildlife, Natl’Image und National Geographic. Zusammenarbeit mit div. Behörden und Nationalparks für die Realisation von Büchern, Ausstellungen und andern fotografischen Arbeiten über das Leben verschiedener Arten von Pflanzen und Tieren in Italien und der Welt.

Wichtige Anerkennungen: Weltmeister 2008, 2009, 2012 und 2014, 2 Gold- und 1 Silbermedaille im Einzel. Italienischer Meister 2013. Viele erfolgreiche Teilnahmen an nat. und internat. Wettbewerben. 2013 wurde er beim weltweit wichtigsten Naturwettbewerb des Natural History Museums in London zum Wildlife Photographer of the Year erkoren.

Attimi, Luci, Colori Augenblicke, Lichter, Farben) ist der Titel seiner diversen Ausstellungen in Italien und im Ausland sowie der digitalen Bildpräsentationen, oftmals beides zusammen.

Dies ist die Synthese seiner fotografischen Aktivitäten. Immer noch bevorzugt er sie als eine Sammlung von wichtigen Momenten im Leben der wilden Tierwelt zu definieren. Die Absicht ist die Wunder der Biounterschiedlichkeit mit einer persönlichen künstlerischen Interpretation zu dokumentieren, unter Mithilfe des Lichts und der Farben.