Pla­net der Spat­zen

Es ist das Wild­tier das dem Men­schen am nächs­ten kommt und doch nie zum Haus­tier wur­de. Haus­spat­zen be­sie­deln die Städ­te rund um den Glo­bus. Sei es der Cham el-Cha­li­li (ei­nem der äl­tes­ter Märk­te der Welt) in Kai­ro, die Not­re Dame in Pa­ris oder eine Ver­kehrs­am­pel hoch über dem Broad­way in New York; über­all sind sie zu Hau­se. Die Stre­cke übers Meer in den Big Ap­ple hät­te der Kurz­stre­cken­flie­ger al­ler­dings nicht aus ei­ge­ner Kraft ge­schafft, er wur­de mit Rin­der­schif­fen aus Hol­land ein­ge­führt. Selbst zum Volks­feind wur­de der Spatz (alt­deutsch für 'zap­peln') schon mal er­klärt. Mao liess die­se 'ver­damm­te Krea­tur' (er frass an­geb­lich den Men­schen den Reis weg) drei Tage lang lan­des­weit auf­scheu­chen bis der letz­te vom Him­mel fiel, am Ende wa­ren 2 Mil­li­ar­den Vö­gel tot. Mit der Fol­ge, dass Schäd­lin­ge Über­hand nah­men und rus­si­sche Feld­sper­lin­ge ein­ge­führt wer­den muss­ten…

Die Aus­stel­lung «Spat­zen» von An­ton Rie­do ist zu se­hen in der «Pho­to Are­na» der Pho­to Münsin­gen 2016.

 

 

 

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