• Aus­stel­lung 2016

    Re­su­mee

  • Aus­stel­ler

    San­dro Die­ner

  • Ort

    Blu­men­haus

Re­su­mee

San­dro Die­ner zeigt an der Pho­to Münsin­gen ei­ni­ge sei­ner Land­schafts­fo­to­gra­fi­en, die durch die Ga­le­rie Bild­hal­le in Zü­rich ver­tre­ten wer­den. Ob in den Al­pen, Ost­eu­ro­pa oder auf Is­land: Die­ner war­tet auf je­nen ma­gi­schen Mo­ment, in dem Erde, Licht und Wet­ter eine fremd­ar­ti­ge, fast sur­rea­le Sze­ne­rie er­ge­ben. Er bil­det Land­schaft nicht ab, son­dern ent­hüllt ihre Grös­se. Ver­trau­tes oder frem­des Ter­rain – in San­dro Die­ners Fo­to­gra­fie fügt sich al­les zur zeit- und ort­lo­sen To­po­gra­fie zu­sam­men: Fels­for­ma­tio­nen wer­den zur Büh­ne und Wol­ken set­zen ei­nen Berg in Be­we­gung. Stein, Gras, Licht und Ne­bel sind Tei­le ei­nes fo­to­gra­fi­schen Ge­mäl­des.

Eben­falls in Münsin­gen aus­ge­stellt wer­den die In­sze­nie­run­gen mit dem Ti­tel "Shades of White", die San­dro Die­ner 2014 für die UBS fo­to­gra­fiert hat. Sei­ne Auf­ga­be war es, 17 Ver­an­stal­tungs­the­men für das obers­te Kun­den­seg­ment der Bank fo­to­gra­fisch um­zu­set­zen. Er be­kam da­für die künst­le­ri­sche Frei­heit, die Es­senz je­des The­mas her­aus­zu­ar­bei­ten und in sei­nem für ihn ty­pi­schen Stil zu fo­to­gra­fie­ren. Ein­zi­ge Ein­schrän­kun­gen: kei­ne Bild­mon­ta­gen und die Vor­ga­be, die Bil­der mit ei­nem ho­hen Weiss­an­teil zu ge­stal­ten. Zeit für die Pla­nung und Pro­duk­ti­on al­ler 17 Bil­der: sechs Wo­chen. Schluss­end­lich in­vol­vier­te Per­so­nen im Pro­jekt: 200. Von den Salz­bur­ger Fest­spie­len über Ice Dri­ving in Schwe­den bis hin zur Phil­an­thro­pie: Die­ner be­weg­te sich im Was­ser, im Schnee, auf Eis, in der Luft oder Wüs­te und war in Is­land, Süd­eng­land, Ita­li­en, Ru­mä­ni­en und Süd­afri­ka un­ter­wegs, um die­se kom­ple­xe und hoch an­spruchs­vol­le Se­rie um­zu­set­zen.

San­dro Die­ner

Sandro-Diener_300San­dro Die­ners Ta­lent kann man nicht ein­ord­nen in die üb­li­chen Ka­te­go­ri­en wie Portrait‑, Reportage‑, Land­schafts- oder Mo­de­fo­to­gra­fie. Er be­wegt sich in all die­sen Be­rei­chen mit ei­ner kon­sis­ten­ten und schnör­kel­lo­sen Bild­spra­che. Sei­ne Fo­to­gra­fi­en ver­set­zen uns auf ei­nen an­de­ren Pla­ne­ten. Ob Land­schaft, Por­trät oder In­sze­nie­rung: Er lässt al­les Ba­na­le weg und be­kennt sich zu ei­ner Äs­the­tik der Ein­fach­heit.