• Photo Arena 2017

    Mario Böni, Fas­zi­na­tion Bart­geier

  • Ort

    Kirch­ge­mein­de­haus

  • Aus­strah­lung

    Jeweils stünd­lich um xx.00 und xx.30 Uhr

Fas­zi­na­tion Bart­geier

Mit einer beein­dru­cken­den Spann­weite bis zu drei Metern über­trifft der Bart­geier in der Grösse sogar den Stein­ad­ler. Der grösste ein­hei­mi­sche Vogel ist aber ganz harm­los. Wie alle Geier ernährt er sich aus­schliess­lich von Aas. Zudem ist er auf Kno­chen spe­zia­li­siert, die etwa 80% sei­ner Nah­rung aus­ma­chen.
Jung­vö­gel benö­ti­gen aller­dings zu Beginn ihres Lebens Fleisch, sie kön­nen erst spä­ter Kno­chen ver­dauen. In Anpas­sung an die­sen Umstand brü­ten Bart­geier im Win­ter. Die Jung­vö­gel schlüp­fen ab Ende Februar – eine Zeit, in wel­cher in den Alpen viele Wild­tiere an Hun­ger oder in Lawi­nen ver­en­den und daher auch für einen Aas­fres­ser, der nicht jagt, genü­gend Nah­rung für den Nach­wuchs zu fin­den ist.
Diese Bart­gei­er­auf­nah­men sind im Februar 2015 in den Wal­li­ser Alpen ent­stan­den.

Mario Böni

Die Natur­fo­to­gra­fie beglei­tet mich mitt­ler­weile schon seit vie­len Jah­ren und hat mir zahl­rei­che erhol­same, aber auch lehr­rei­che und zugleich fas­zi­nie­rende Augen­bli­cke in der Natur geschenkt.

Natur­fo­to­gra­fie bedeu­tet für mich auch zugleich Sorge zur Natur zu tra­gen, sie zu schüt­zen und zu beob­ach­ten. Die Natur ist wun­der­bar mit all ihrer Viel­falt und Schön­heit, ihren Geräu­schen und Stim­men, ihren Far­ben und Düf­ten.
Viel­fach sind unsere Sinne abge­stumpft, aber sie sind nicht ver­lo­ren gegan­gen. Es geht ihnen wie den Mus­keln: Wenn sie gefor­dert wer­den, bauen sie sich wie­der auf.

Wer vor allem die klei­nen Schön­hei­ten und Wun­der in der Natur erkennt, wird stau­nen, wird sie lie­ben und die per­sön­li­che Ein­stel­lung zum Schutz die­ser Wun­der ist nur eine logi­sche Folge.

Web­seite: www.naturphotograf.com
Insta­gram: @naturphotograf

Haupt­spon­so­ren

Spon­so­ren