• lea meienberg fotoausstellung

Fo­to­aus­stel­lung 2026

Lea Mei­en­berg
È Così la Vita

 Ort

Schloss – Erdgeschoss

Füh­run­gen

Don­ners­tag, 14. Mai 2026, 14.30 Uhr
Sonn­tag, 17. Mai 2026, 12.30 Uhr

In deut­scher Sprache

È Così la Vita – Eine Ode an den Stillstand

Heut­zu­ta­ge seh­nen sich vie­le Men­schen nach Ein­fach­heit, nach ei­nem Ort si­cher vor dem ste­tig stei­gen­den In­for­ma­ti­ons­fluss, im Ein­klang mit der Na­tur. Wäh­rend stän­dig neue An­sät­ze für eine aus­ge­wo­ge­ne Le­bens­wei­se er­forscht und ge­för­dert wer­den, ha­ben ei­ni­ge Ge­mein­schaf­ten ihr na­tür­li­ches Gleich­ge­wicht nie aufgegeben.

Sar­di­ni­en ge­hört zu ei­ner von fünf Blau­en Zo­nen, den Re­gio­nen der Welt, in de­nen Men­schen un­ge­wöhn­lich lan­ge le­ben. In ab­ge­le­ge­nen Dör­fern im In­nern der In­sel le­ben die äl­tes­ten Men­schen Eu­ro­pas. Ihre Le­bens­wei­se ist seit Ge­ne­ra­tio­nen fast un­ver­än­dert, sie schei­nen von der Aus­sen­welt weit­ge­hend ab­ge­schnit­ten. Ich habe die­se un­be­rühr­ten Ge­gen­den be­sucht und woll­te die Dorf­äl­tes­ten fo­to­gra­fie­ren, ihr ein­fa­ches Le­ben er­kun­den und ihre Ge­schich­ten do­ku­men­tie­ren. Nur ein paar Stun­den von der pul­sie­ren­den Haupt­stadt Ca­glia­ri und von welt­be­rühm­ten Strand­ur­laubs­or­ten ent­fernt, dreht sich fast al­les um die Fa­mi­lie, das Es­sen und die Lei­den­schaft für Selbst­ver­sor­gung. Die Men­schen sind agil und ge­schäf­tig (in ih­ren Gär­ten, ih­ren Re­ben und beim Ko­chen), aber Stress und Leis­tungs­druck sind ih­nen fremd. Die Se­rie «E Cosi la Vita» («So ist das Le­ben») il­lus­triert mei­nen Blick auf die na­tur­ver­bun­de­ne Exis­tenz die­ser In­sel­be­woh­ner und die Mys­tik ih­res lan­gen Lebens.

Vi­su­el­le Um­set­zung: Um die von ei­nem lan­gen In­sel­le­ben ge­präg­ten Ge­sichts­zü­ge der Men­schen her­vor­zu­he­ben, wähl­te ich für die Por­träts Schwarz-Weiss mit neu­tra­lem Hin­ter­grund und kon­tras­tier­te sie mit den Far­ben der Land­schaf­ten und Le­bens­mit­tel, den we­sent­li­chen Be­stand­tei­len des täg­li­chen Le­bens der Sar­den. Durch die An­ord­nung der ein­zel­nen Bil­der zu ei­nem gros­sen Gan­zen ent­steht eine Sze­ne­rie, die die Be­find­lich­kei­ten und Ei­gen­hei­ten die­ser still­ste­hen­den Welt se­ziert und dem Be­trach­ter Raum schafft, über Zeit und das ei­ge­ne ge­schäf­ti­ge Le­ben nachzudenken.

lea meienberg portraitLea Mei­en­berg

Lea Mei­en­berg stu­dier­te Fo­to­gra­fie an der F+F Hoch­schu­le für Kunst und De­sign und ar­bei­tet seit 2008 als frei­schaf­fen­de Fo­to­gra­fin in Zü­rich. Ne­ben Kun­den in der Wer­be- und Cor­po­ra­te Bran­che ge­hö­ren in­ter­na­tio­na­le Ma­ga­zi­ne und Zeit­schrif­ten wie die New York Times, das En­ve­lo­pe Ma­ga­zi­ne, die Li­bé­ra­ti­on, Mo­no­cle und Die Zeit zu ih­ren Auftraggebern.

Mit Fo­kus auf Por­tätfo­to­gra­fie und Re­por­ta­ge, rich­tet Lea den Blick auf das Spe­zi­fi­sche und ver­leiht in ih­ren Bil­dern den klei­nen Ges­ten eine stil­le Ele­ganz. Da­bei bleibt ihre Si­gna­tur sicht­bar, ohne sich dem Mo­tiv aufzudrängen.
Auf­trags­ar­bei­ten und freie Pro­jek­te führ­ten sie un­ter an­de­rem nach Ber­lin, New York, Hong­kong, An­go­la, Tan­sa­nia und Ke­nia. Ihre Ar­bei­ten wur­den mit dem Prix de la Pho­to­gra­phie de Pa­ris und dem AFAR Tra­vel Pho­to­gra­phy Award ausgezeichnet.

In Zu­sam­men­ar­beit mit dem Au­tor Lu­kas Mei­er ist das Buch «Ma­z­um­bai – Eine Fa­mi­li­en­ge­schich­te zwi­schen Tan­sa­nia und der Schweiz» im Hier und Jetzt Ver­lag erschienen..

Web­sei­te: www.leameienberg.ch

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