Fotoausstellung 2026
Markus Eichenberger
SLOW ME
Ort
Gewölbekeller Joss
Führungen
Donnerstag, 14. Mai 2026, 14.00 Uhr
Samstag, 16. Mai 2026, 14.00 Uhr
In deutscher Sprache
SLOW ME
Das Projekt SLOW ME begleitet Markus Eichenberger seit mehreren Jahren und setzt bewusst einen Gegenpol zum schnellen Alltag. ME steht in diesem Zusammenhang nicht nur für das deutsche Wort „mich“, sondern auch für die Initialen von Markus Eichenberger. Gleichzeitig dient es ihm als persönliche Mahnung, innezuhalten, bewusster zu verweilen und nicht alles im hektischen Tempo des Alltags zu erledigen.
An drei verschiedenen Orten der Welt – in Nordnorwegen, in Spanien und in der Schweiz – hat er mit seinen Kameras Szenen in Zeitlupe aufgenommen und daraus klar strukturierte Kurzfilme entwickelt. In Nordnorwegen fängt er ruhige, weitläufige Landschaften und langsame Bewegungen von Orcas, Buckelwalen und Nordlichtern ein, während in Spanien eher warme Farben, lebendige Szenen und das mediterrane Licht im Mittelpunkt stehen. In der Schweiz konzentriert er sich auf vertraute Motive und Naturstimmungen, die in Zeitlupe eine neue, ungewohnte Intensität erhalten.
Die Filme wirken beruhigend, verlangsamen den Blick und laden zum Innehalten ein, weil jede Bewegung bewusster wahrgenommen wird. Dezente, ruhige Musik unterstützt die Wirkung der Bilder und verstärkt die kontemplative Stimmung, sodass ein stimmiges Gesamterlebnis aus Bild und Klang entsteht.
Markus Eichenberger

Markus ist ein preisgekrönter Schweizer Fotograf und Filmemacher mit einer Leidenschaft für Reisen und das Entdecken neuer Kulturen. Seit 1997 hat er über 80 Länder bereist und mehr als zehn Jahre im Ausland gelebt. Nach sieben Jahren im Finanzsektor bei Thomson Reuters in Asien – unter anderem in Beijing, Hong Kong und Singapur – entdeckte er 2004 in China seine Begeisterung für die Fotografie.
Seine Karriere als Fotograf begann mit Street- und Architekturfotografie; für GettyImages dokumentierte er alle 31 Olympiastadien der Spiele 2008 in Beijing. Seit 2011 widmet sich Markus der Sternenfotografie in den Schweizer Alpen. Seine preisgekrönten Kurzfilme „Mystic Jungfraujoch“ und „Chasing Stars“ liefen auf über 50 internationalen Festivals.
2016 gründete er die Chasing Stars Workshops, um seine Faszination für Astrofotografie weiterzugeben – bisher mit über 1.500 Teilnehmenden. Medien wie Deutsche Welle Euromaxx und SRF1 berichteten über seine Arbeit. Neben den Workshops leitet Markus Fotoreisen nach Spanien und Nordnorwegen und spezialisiert sich auf Dokumentations-, Landschafts- und Wildlife Fotografie. Er spricht Deutsch, Englisch und Spanisch.
Webseite: www.markuseichenberger.com
