Pho­to Münsin­gen 2020: Sport­fo­to­gra­fie und Ur­ba­nes

Das The­ma «Ur­ban» und die Sport­fo­to­gra­fie ste­hen vom 21. bis 24. Mai 2020 im Zen­trum der 21. Pho­to Münsin­gen. Dazu gibts fa­cet­ten­rei­che Fo­to­aus­stel­lun­gen, ak­tu­el­le Klub­fo­to­gra­fie, die Pho­to Are­na, Vor­trä­ge, Fo­to­work­shops und au­dio­vi­su­el­le Pro­duk­tio­nen.

Die Sport­fo­to­gra­fie ist ein Schwer­punkt der dies­jäh­ri­gen Pho­to Münsin­gen. Sechs Fo­to­aus­stel­lun­gen wid­men sich ver­schie­de­nen Sport­ar­ten:

The­ma «Ur­ban» beim Wett­be­werb für Fo­to­klubs

Im Fo­kus steht auch 2020 die Klub­fo­to­gra­fie: Über 60 Teams mes­sen sich um den «Pho­to Münsin­gen Award» zum The­ma «Ur­ban». Die Fo­to­klubs aus Münsin­gen, Rie­dis­heim und Kirch­zar­ten stel­len Bil­der zu ih­rem Jah­res­the­ma «Trans­pa­renz» aus. Die Pho­to­suis­se zeigt die bes­ten und prä­mier­ten Bil­der aus dem Jah­res­wett­be­werb.

In wei­te­ren Fo­to­aus­stel­lun­gen prä­sen­tie­ren Fo­to­gra­fin­nen und Fo­to­gra­fen ihre krea­ti­ven Ar­bei­ten, un­ter an­de­rem: Ele­na Mar­ty­nyuk (RU) mit Fan­ta­sy, Bri­git­te Ae­ber­hard zur Poe­sie der Un­schär­fe, Csa­ba Balá­si (RO) mit sei­ner Win­ter Sto­ry, Har­ry Lie­ber (DE) zur Fine Art Ar­chi­tek­tur Fo­to­gra­fie und Wer­ner Rich­ners (DE) Ma­gic Mo­ments.

Mit dem Ein­ach­ser ans Nord­kap

Die di­gi­ta­le Pho­to Are­na bie­tet zehn Fo­to­gra­fin­nen und Fo­to­gra­fen eine Platt­form, ihre Bild­se­ri­en auf 12 Bild­schir­men zu prä­sen­tie­ren. In der Au­dio Vi­si­on ‘To­tal ab­ge­fah­ren’ be­rich­tet An­dre­as Zim­mer­mann, wie er mit dem Ein­ach­ser ans Nord­kap ge­fah­ren ist. Wei­te­re au­dio­vi­su­el­le Pro­duk­tio­nen wer­den je­den Nach­mit­tag im Füür­wehr­saal auf Gross­lein­wand prä­sen­tiert. Vor­trä­ge, Fo­to­work­shops und Füh­run­gen er­mög­li­chen den Aus­tausch un­ter Fo­to­gra­fin­nen, Fo­to­gra­fen und Fo­to­gra­fie­in­ter­es­sier­ten.

Re­ser­vie­ren Sie sich schon jetzt die Auf­fahrts­ta­ge vom 21. bis 24. Mai 2020 für Ih­ren Be­such in Münsin­gen. Wir freu­en uns auf Sie!

In­ter­view mit Do­mi­nic Nahr: „Mit dem Her­zen bin ich ganz nahe“

In der Aus­stel­lung „Res­sour­cen und Kon­se­quen­zen“ zeigt Do­mi­nic Nahr Bil­der aus ver­schie­de­nen Kri­sen­ge­bie­ten Afri­kas. Der in Hei­den (AR) ge­bo­re­ne und in Hong Kong auf­ge­wach­se­ne Re­por­ta­ge­fo­to­graf leb­te neun Jah­re in Ke­nia. Im In­ter­view spricht er über die Idee hin­ter der Aus­stel­lung, die Nähe zu den Fo­to­gra­fier­ten und wie­so er ger­ne nach Münsin­gen kommt.

Dei­ne Aus­stel­lung an der Pho­to Münsin­gen han­delt vom Kampf um Res­sour­cen und den Kon­se­quen­zen da­von. Was ist die Idee da­hin­ter?

In den letz­ten zehn Jah­ren habe ich in Afri­ka Ge­schich­ten fo­to­gra­fiert, in de­nen es um Res­sour­cen geht: Öl, Gold, Kas­si­terit, Wei­de­land oder Was­ser und Fi­sche­rei. Ich fand, für die Aus­stel­lung im Frei­en, bei der man von Bild zu Bild geht, passt eine Zu­sam­men­stel­lung von Bil­dern aus ver­schie­de­nen Län­dern. Je­des Bild ent­hält eine Mi­ni­ge­schich­te über die­sen Kampf um die Res­sour­cen und die Kon­se­quen­zen da­von. Ge­ra­de in der Schweiz, wo das Was­ser so rein ist, passt das The­ma. Man kann über­all Was­ser trin­ken. Das ist das ers­te, was mir in der Schweiz auf­ge­fal­len ist.

Hast du in Afri­ka ge­zielt Kon­flik­te um Res­sour­cen fo­to­gra­fiert?

In vie­len Kriegs­ge­bie­ten geht es um Res­sour­cen. Kon­go zum Bei­spiel, das war mein ers­ter Ein­satz auf die­sem Kon­ti­nent. Der Krieg fin­det ganz klar zwi­schen ver­schie­de­nen Grup­pen statt – Re­gie­rung oder Mi­li­zen –, die die Kon­trol­le über die Bo­den­schät­ze ha­ben. Man ist also au­to­ma­tisch bei die­sem The­ma. Oder auch im Nor­den Ke­ni­as, da gibt es kon­stant Kon­flik­te we­gen dem Wei­de­land.

Wie wählst du die Orte aus, die du be­suchst?

Meis­tens gehe ich an ei­nen Ort, weil sich dort ge­ra­de eine Ge­schich­te ent­wi­ckelt. Bei vie­len von die­sen Ge­schich­ten musst du sehr schnell sein, da­mit du der ers­te bist, der dort ist und die Bil­der macht. Aber es ist je­des Mal an­ders. Manch­mal muss ich ganz weit rei­sen, um ein Bild zu ma­chen. Manch­mal kom­me ich schnell hin. Und manch­mal muss ich fünf Tage war­ten, bis ich Zu­gang er­hal­te.

Das heisst, du hörst et­was oder be­kommst ei­nen Auf­trag und fährst los…

Bei­des. Oft bin ich ein­fach ge­gan­gen. Lo­gis­tik ist ein gros­ser Teil mei­ner Re­por­ta­ge­ar­beit. Das Bild zu ma­chen, ist nur ein ganz klei­ner Teil mei­nes Jobs. Zu­erst ein­mal muss ich die Ge­schich­te re­cher­chie­ren, über­haupt wis­sen, was los ist. Kon­tak­te ha­ben, die mir ak­tu­el­le In­for­ma­tio­nen ge­ben kön­nen. Dann hin­rei­sen – wie kom­me ich dort hin? Gibt es Stras­sen oder musst du mit dem He­li­ko­pter hin? Kann das Flug­zeug lan­den, ob­wohl Re­gen­zeit ist? Es ist im­mer ein Biss­chen an­ders. In So­ma­lia zum Bei­spiel hat­te ich fünf­zehn Bo­dy­guards, da­mit ich nicht ge­kid­nappt wer­de. An an­dern Or­ten hast du nur eine Per­son da­bei, da­mit du so we­nig wie mög­lich auf­fällst.

Wel­che Ka­me­ra­aus­rüs­tung ver­wen­dest du?

Ich ar­bei­te seit ei­ni­gen Jah­ren mit klei­nen Ka­me­ras, ins­be­son­de­re mit den Su­cher­ka­me­ras der Lei­ca M Se­rie. Mit die­sen Ka­me­ras zu rei­sen ist viel un­auf­fäl­li­ger und er­mög­licht mir bes­ser zu ver­schwin­den – ich wir­ke we­ni­ger be­droh­lich. Ich ar­bei­te ger­ne mit dem Su­cher und dem ma­nu­el­len Fo­kus, so bin ich mehr in der Sze­ne. Ich muss über­le­gen, den Fo­kus stän­dig an­pas­sen – mir mei­ner Um­ge­bung be­wusst sein und voll­stän­dig in sie ein­tau­chen.

Dei­ne Bil­der wir­ken sehr re­spekt­voll. Wie ge­lingt das?

Ich glau­be, nach so vie­len Jah­ren in Afri­ka habe ich ein Ver­ständ­nis da­für, wel­che Bil­der ich ma­chen kann, um die Ge­schich­ten mit Re­spekt zu er­zäh­len. Die Bil­der von Afri­ka sol­len durch die Far­ben und Kom­po­si­tio­nen nicht nur schreck­lich wir­ken. Auch wenn vie­les schreck­lich ist, sol­len sie eben­falls Afri­kas in­ne­re Stär­ke zei­gen. Des­halb bin ich auch ge­blie­ben. Weil ich mich in die Län­der Ost­afri­kas ver­liebt habe, in den Bo­den, die Kü­che, die Leu­te, die­se En­er­gie. Dass ich in Ke­nia ge­lebt habe, war ei­ner der wich­tigs­ten Fak­to­ren, nahe an den Ge­schich­ten Ost­afri­kas und des ge­sam­ten Kon­ti­nents zu sein.

Wie schaffst du es, nahe und mit Re­spekt an die Leu­te zu kom­men?

Wenn man of­fen ist mit den Leu­ten, dann sind sie auch of­fen. Ich glau­be, das ist eine Part­ner­schaft. Man ist selbst ver­letz­lich und die Leu­te mer­ken das und öff­nen sich. Aber auch die Kom­po­si­tio­nen und das Licht sind wich­tig für mich, da­mit das im Bild har­mo­niert. Und auch ein biss­chen Ab­stand ist gut, phy­sisch mei­ne ich, nicht mit dem Her­zen. Mit dem Her­zen bin ich ganz nahe. Ro­bert Capa hat ja ge­sagt: „If your pic­tures aren't good en­ough, you're not clo­se en­ough“. Ich glau­be, das hat auch mit dem Her­zen zu tun.

In wel­chen Mo­men­ten legst du die Ka­me­ra weg?

Ich habe öf­ters die Ka­me­ra weg­ge­legt, wenn es zu viel wur­de. Du merkst, wer wei­ter­ma­chen kann und wer eine Pau­se braucht. Ich blei­be aber im­mer so lan­ge, wie ich kann. Wenn man mit Leu­ten zu­sam­men ist, kann man auch ab­war­ten was pas­siert. Es geht nicht dar­um, ein­fach ein Bild zu ma­chen und dann zu­frie­den zu sein. Ich blei­be zum Bei­spiel bei ei­ner Fa­mi­lie bis in die Nacht, wenn mög­lich bis alle schla­fen. Na­tür­lich lege ich die Ka­me­ra auch weg, wenn ich et­was tun kann und nie­mand an­de­res da ist um zu hel­fen.

Heisst das auch ein­an­der ken­nen­ler­nen?

Ja, in­dem ich of­fen bin zu den Leu­ten. Ich zei­ge mich so wie ich bin und hof­fe, dass sie das eben­falls tun. So­bald dies dann ge­schieht, ver­su­che ich ei­nen Schritt zu­rück zu tre­ten, so dass das Le­ben wei­ter­lau­fen kann als wäre ich nicht da.

Du sprichst dann also nicht mit den Leu­ten son­dern be­ob­ach­test ein­fach…

Ich kom­mu­ni­zie­re sehr viel mit der Kör­per­spra­che und mit den Au­gen. Ich schaue auch zu, wie die Leu­te spre­chen. Ich ver­ste­he zwar die Spra­che häu­fig nicht, aber ver­ste­he oft, was sie mei­nen.

Wie hast du ge­lernt als Re­por­ta­ge­fo­to­graf zu ar­bei­ten?

Ich bin in Hong Kong auf­ge­wach­sen und dort recht schnell Zei­tungs­fo­to­graf ge­wor­den. Klei­ne Re­por­ta­gen, Por­traits… ich war im­mer in Be­we­gung, hat­te ei­ni­ge Auf­trä­ge pro Tag. Das ist ein gu­tes Trai­ning, bei ei­ner Zei­tung zu ar­bei­ten. Da bist du sehr be­schäf­tigt, lernst schnell re­agie­ren, schnell über­le­gen, schnell die Bil­der raus­schi­cken. Das an­de­re ist ein­fach: ich war in­ter­es­siert, war neu­gie­rig.

Du machst die­se Ar­beit für dich?

Ja, auf je­den Fall. Ich muss­te das nie ma­chen, ich woll­te es. Die Mo­ti­va­ti­on ist aber auch, dass du an der Front der Ge­schich­te bist, sehr nahe zur Rea­li­tät kommst. Wenn du im Kriegs­ge­biet bist, dann fo­to­gra­fierst du, wie die Ge­schich­te sich schreibt. Wenn du der ein­zi­ge Fo­to­graf bist vor Ort und die Bil­der machst, die in fünf­zig Jah­ren für ein be­stimm­tes Er­eig­nis ste­hen, ist das span­nend. Ich habe oft ein­fach ge­dacht, ich fo­to­gra­fie­re für die Ge­schich­te, nicht für jetzt. Aber in den letz­ten paar Jah­ren hat sich das ver­än­dert.

Weisst du im Mo­ment, in dem du ein Bild machst, dass es ein tol­les Bild wird?

Ich weiss es, wenn ich gute Bil­der ma­che, und wenn es nicht so gut läuft. Wenn es rich­tig klappt, dann mer­ke ich nicht ein­mal mehr, dass ich eine Ka­me­ra in der Hand hal­te. Ich bin so fo­kus­siert, du könn­test mir ir­gend­ei­ne Ka­me­ra in die Hand ge­ben. Al­les ist auf Au­to­pi­lot: Kom­po­si­ti­on, Be­lich­tung, Fo­kus… al­les funk­tio­niert. Ich schaue durch die Ka­me­ra hin­durch. Ich habe das ein paar­mal er­lebt. Ich schaue auch nicht ger­ne auf dem Dis­play. Viel­leicht am An­fang des Ta­ges kurz, um zu se­hen, ob ich es noch kann.

Zu­rück zur Pho­to Münsin­gen: Was reizt dich dar­an, hier aus­zu­stel­len?

Ich habe frü­her mit vie­len Ma­ga­zi­nen ge­ar­bei­tet. Und ich dach­te im­mer, das funk­tio­niert. Die Leu­te wer­den die­se Bil­der an­schau­en und ir­gend­wie wird da et­was pas­sie­ren. Aber das ist nicht im­mer vor­ge­kom­men: Ich habe den Leu­ten Sa­chen er­zählt, die sie schon ge­wusst ha­ben… In die Schweiz zu kom­men, hat auch da­mit zu tun, dass ich be­züg­lich dem Pu­bli­kum nicht mehr glo­bal den­ken will son­dern nä­her bei den Leu­ten. Ich möch­te mehr Leu­te er­rei­chen, die die­se Ge­schich­ten sonst nicht un­be­dingt se­hen wür­den. Und ich habe ge­merkt: Die Schwei­zer sind sehr in­ter­es­siert an die­sen Ge­schich­ten und die­sen Bil­dern. Die Pho­to Münsin­gen hat eine ge­eig­ne­te Grös­se und ich glau­be, ge­ra­de an der Pho­to Münsin­gen, wo es so vie­le Fo­to­gra­fen hat, be­steht ein In­ter­es­se.

Was wür­dest du Fo­to­gra­fen ra­ten, die ler­nen möch­te, in dei­ner Art Re­por­ta­gen zu fo­to­gra­fie­ren?

Das wich­tigs­te ist, an ei­nem The­ma und ei­ner Ge­schich­te In­ter­es­se zu ha­ben, nicht nur dar­an, Fo­to­graf zu sein. Wäre ich nicht Fo­to­graf, wür­de ich wohl Film oder eine an­de­re Form der Kom­mu­ni­ka­ti­on wäh­len. Trai­ning ist wich­tig, so viel wie mög­lich zu fo­to­gra­fie­ren, Feh­ler ma­chen, Sa­chen aus­pro­bie­ren. Und auch his­to­ri­sche und zeit­ge­nös­si­sche Fo­to­gra­fen stu­die­ren. Für mich hiess das, in Bi­blio­the­ken zu ge­hen und Fo­to­bü­cher an­zu­schau­en, ver­schie­de­ne Sti­le und Kom­po­si­tio­nen ken­nen­zu­ler­nen und zu se­hen, wie Se­quen­zen funk­tio­nie­ren um eine Ge­schich­te in Bil­dern zu er­zäh­len.

In­ter­view: To­bi­as Kühn

Zur Aus­stel­lung von Do­mi­nic Nahr…
Do­mi­nic Nahr in der Pho­to Are­na…
Der Vor­trag von Do­mi­nic Nahr…

Pho­to Münsin­gen 2018 in den Me­di­en

Ein Aus­zug aus der Me­di­en­be­richt­erstat­tung zur Pho­to Münsin­gen 2018:

 

 

Län­der, Leu­te, In­sta­gram: Die High­lights der Pho­to Münsin­gen 2018

Der Auf­bau der Aus­stel­lun­gen ist in vol­lem Gan­ge, in zwei Ta­gen öff­net die Pho­to Münsin­gen ihre Tü­ren. Ein High­light die­ser 19. Aus­ga­be ist die Aus­stel­lung „Ach, Ami­land!“ von Hen­na und Ar­thur Hon­eg­ger. Der 10­vor­10-Mo­de­ra­tor fo­to­gra­fier­te wäh­rend sei­ner Zeit als Ame­ri­ka-Kor­re­spon­dent zu­sam­men mit sei­ner Frau Hen­na „das et­was an­de­re Ame­ri­ka“.

Auch wei­te­re Fo­to­gra­fen er­zäh­len an der Pho­to Münsin­gen 2018 von Län­dern und Leu­ten. Im Pro­jekt „Alps“ er­grün­det Lo­renz An­dre­as Fi­scher al­pi­ne Land­schaf­ten im Wan­del der Zeit. Flo­ri­an Spring zeigt in sei­ner Aus­stel­lung „Im Nest der Kro­ko­di­le“ eine Re­por­ta­ge über ei­nen in­di­ge­nen Stamm in Pa­pua Neu­gui­nea. Beat Mu­mentha­ler ge­währt Ein­bli­cke in die See­len von Per­sön­lich­kei­ten in „Clo­se to your soul“. Ueli Büh­ler aus Ru­bi­gen zeigt in „Fas­zi­na­ti­on Is­land“ gran­dio­se Land­schaf­ten.

Ein Schwer­punkt bil­det das neue Fo­to­me­di­um In­sta­gram. Neun er­folg­rei­che In­sta­gram-Fo­to­gra­fin­nen und ‑Fo­to­gra­fen aus der Schweiz prä­sen­tie­ren Bil­der zu ver­schie­de­nen The­men­be­rei­chen am Schloss­weg. To­bi­as Mey­er ali­as @cosmokoala und das @helvetic-collectiv la­den zum Meet & Greet ins Ju­gend­haus Spy­cher. Mit ei­ner Po­di­ums­dis­kus­si­on und ei­nem Se­mi­nar wird In­sta­gram ver­tieft.

Im Wett­be­werb der Fo­to­klubs stel­len die­ses Jahr 62 Teams ihre Ar­bei­ten zum The­ma „Move“ aus. Sur­rea­le Wel­ten gibt’s in den Aus­stel­lun­gen von Ja­ni­ne Ma­chie­do (D) und Su­san­ne Jung zu ent­de­cken. Da­ni­el Rohr und Bru­no Kneu­büh­ler kre­ieren mit Licht­bän­dern, Ta­schen­lam­pen und Feu­er­wer­ken fas­zi­nie­ren­de „Licht­kunst“.

Er­gänzt wird die­se Viel­falt an Aus­stel­lun­gen von zahl­rei­chen Au­dio Vi­sio­nen. Ein Hö­he­punkt hier ist Mul­ti­vi­si­on «Bra­si­li­en» von Dr. Hei­ko Bey­er am Frei­tag­abend. Ne­ben rund 25 Se­mi­na­ren bie­tet die Pho­to Münsin­gen aus­ser­dem kos­ten­lo­se Vor­trä­ge von aus­stel­len­den Fo­to­gra­fen und von den Fo­to­ex­per­ten der Spon­so­ren. Be­su­chen Sie doch zum Bei­spiel ‚Der Weg zum ei­ge­nen Stil‘ mit Beat Mu­mentha­ler, das öf­fent­li­che Fo­to­shoo­ting mit Chris­toph Ris oder den Vor­trag ‚Ach Ami­land!‘ von Hen­na und Ar­thur Hon­eg­ger.

Öff­nungs­zei­ten, An­fahrt und die Bro­schü­re zur Pho­to Münsin­gen 2018 fin­den Sie hier…

Pho­to Münsin­gen 2018: Das er­war­tet Sie

Die Pho­to Münsin­gen 2018 nimmt Form an: Das Pro­gramm steht, die Bro­schü­re ist in Druck, die Vor­be­rei­tun­gen lau­fen. Eine ers­te Über­sicht der High­lights.

Aus­stel­lun­gen
Hen­na und Ar­thur Hon­eg­ger, Ach, Ami­land!
Ein USA-Bild, wie es sonst nur Ein­hei­mi­sche ken­nen.

Beat Mu­mentha­ler, CLO­SE TO YOUR SOUL
Por­träts, die den Ein­druck ver­mit­teln, tie­fer in ein Le­ben bli­cken zu kön­nen.

Lo­renz An­dre­as Fi­scher, Alps
Glet­scher­schmel­ze, auf­tau­en­de Berg­se­en, Ne­bel­land­schaf­ten oder Win­ter­ein­brü­che.

Ja­ni­ne Ma­chie­do (D), SUR­REA­LI­TY
Sur­re­al-skur­ri­le Wel­ten in Mo­men­ten, die so nie statt­ge­fun­den ha­ben.

Flo­ri­an Spring, Im Nest der Kro­ko­di­le
Re­por­ta­ge aus dem Dorf Kan­din­ge in Pa­pua Neu­gui­nea.

62 Fo­to­klubs aus dem In- und Aus­land
Klub­wett­be­werb und Aus­stel­lung zum The­ma 'Move'.

> Alle Aus­stel­lun­gen im Über­blick…

 

Au­dio-Vi­si­on, Vor­trä­ge, Pho­to Are­na
Bra­si­li­en – Von Rio bis zum Ama­zo­nas
Mul­ti­vi­si­on mit Live-Kom­men­tar von Dr. Hei­ko Bey­er (Re­ser­va­ti­on er­for­der­lich).

Po­di­ums­dis­kus­si­on In­sta­gram
Bo­ris Bal­din­ger spricht mit In­sta­gram-Fo­to­gra­fin­nen und ‑Fo­to­gra­fen über das neue Me­di­um.

Pho­to Are­na 2018
An­drist bis Zim­mer­mann: 10 Aus­stel­le­rIn­nen zei­gen ihre Bil­der in der kreis­run­den Bild­schirm-Are­na.

> Alle Au­dio-Vi­sio­nen…
> Alle Vor­trä­ge…

Die Se­ri­en für die Pho­to Are­na sind ge­wählt

37 Fo­to­se­ri­en von rund 20 Fo­to­gra­fin­nen und Fo­to­gra­fen gin­gen für die Pho­to Are­na 2018 ein. Dar­aus hat eine fünf­köp­fi­ge Jury zehn Se­ri­en aus­ge­wählt.

Die Jury be­no­te­te in ei­ner ers­ten Rund jede Se­rie in­di­vi­du­ell. An­hand der zu­sam­men­ge­zähl­ten Punk­ten und un­ter Be­rück­sich­ti­gung, dass jede Fo­to­gra­fin und je­der Fo­to­graf nur eine Se­rie prä­sen­tie­ren darf, wähl­te sie dann in ei­ner zwei­ten Rund die Aus­stel­len­den.

Als Ju­ro­ren am­te­ten (auf dem Bild v.l.n.r.) Chris Rich­ner, Eli­sa­beth Ae­m­mer, Ru­dolf Mäus­li, Da­ni­el Bränd­li und To­bi­as Kühn. Die tech­ni­sche Vor­be­rei­tung und Ab­wick­lung über­nahm Da­ni­el Wäl­ti.

Die Prä­sen­ta­ti­on der aus­ge­wähl­ten Bild­se­ri­en er­folgt im Rah­men der Pho­to Münsin­gen 2018 in der Pho­to Are­na vom 10. bis 13. Mai.

Pho­to Münsin­gen 2017 in den Me­di­en

Ein Aus­zug aus der Me­di­en­be­richt­erstat­tung zur Pho­to Münsin­gen 2017:

 

Pla­net der Spat­zen

Es ist das Wild­tier das dem Men­schen am nächs­ten kommt und doch nie zum Haus­tier wur­de. Haus­spat­zen be­sie­deln die Städ­te rund um den Glo­bus. Sei es der Cham el-Cha­li­li (ei­nem der äl­tes­ter Märk­te der Welt) in Kai­ro, die Not­re Dame in Pa­ris oder eine Ver­kehrs­am­pel hoch über dem Broad­way in New York; über­all sind sie zu Hau­se. Die Stre­cke übers Meer in den Big Ap­ple hät­te der Kurz­stre­cken­flie­ger al­ler­dings nicht aus ei­ge­ner Kraft ge­schafft, er wur­de mit Rin­der­schif­fen aus Hol­land ein­ge­führt. Selbst zum Volks­feind wur­de der Spatz (alt­deutsch für 'zap­peln') schon mal er­klärt. Mao liess die­se 'ver­damm­te Krea­tur' (er frass an­geb­lich den Men­schen den Reis weg) drei Tage lang lan­des­weit auf­scheu­chen bis der letz­te vom Him­mel fiel, am Ende wa­ren 2 Mil­li­ar­den Vö­gel tot. Mit der Fol­ge, dass Schäd­lin­ge Über­hand nah­men und rus­si­sche Feld­sper­lin­ge ein­ge­führt wer­den muss­ten…

Die Aus­stel­lung «Spat­zen» von An­ton Rie­do ist zu se­hen in der «Pho­to Are­na» der Pho­to Münsin­gen 2016.

 

 

 

Vor­schau Pho­to Münsin­gen 2016 – Das er­war­tet Sie

Aus­stel­lun­gen

Na­tio­na­le und in­ter­na­tio­na­le Fo­to­gra­fin­nen und Fo­to­gra­fen stel­len ihre Wer­ke im Schloss­gut­are­al in Münsin­gen aus. Un­ter an­de­rem mit da­bei sind:

…und na­tür­lich zahl­rei­che wei­te­re Fo­to­gra­fin­nen und Fo­to­gra­fen.

Der Fo­to­klub­wett­be­werb «Pho­to Münsin­gen Award» steht die­ses Jahr im Zei­chen des The­mas «En­er­gie». 57 Fo­to­klubs aus dem in- und na­he­lie­gen­den Aus­land neh­men dar­an teil.

Audio-Vi­si­on (AV)

Per­fek­te Kom­po­si­tio­nen aus Bild, Text, Mu­sik und Ani­ma­ti­on – mit AV-Pro­duk­tio­nen ganz in Bild­wel­ten ein­tau­chen. Mit da­bei zum Bei­spiel der deut­sche Fo­to­graf Berndt Fi­scher mit sei­ner Mul­ti­vi­si­on «Das Grü­ne Dach Eu­ro­pas, Wald­wel­ten zwi­schen Ost und West». Mehr…

Pho­to-Are­na

Die di­gi­ta­le Bild­prä­sen­ta­ti­on in der Pho­to-Are­na er­laubt das Be­trach­ten von Fo­to­kom­po­si­tio­nen in kur­zer Zeit, er­fah­ren Sie hier mehr zu den 10 Bild­se­ri­en à 3 Mi­nu­ten in die­sem Jahr. Mehr…

Vor­trä­ge

Fes­ter Be­stand­teil der Pho­to Münsin­gen sind auch die zahl­rei­chen pa­cken­den Vor­trä­ge. So zum Bei­spiel von Hans­rue­di Wey­rich, Die Rück­kehr des Bart­gei­ers in die Al­pen. Mehr…

Se­mi­na­re

Die Pho­to Münsin­gen ist auch eine ak­ti­ve Wei­ter­bil­dungs­platt­form. Mit dem viel­sei­ti­gen Se­mi­nar­an­ge­bot bie­ten wir Ih­nen auch in die­sem Jahr wäh­rend der Pho­to Münsin­gen eine brei­te Pa­let­te an ak­tu­el­len Wei­ter­bil­dun­gen.
Der Vor­ver­kauf für die Se­mi­na­re star­tet am 29. März 2016. Wei­te­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier.

Die 10 Se­ri­en für die Pho­to Are­na 2016 sind ge­wählt

Jurierung_Photo_Arena_1Aus den 57 ein­ge­trof­fe­nen Ar­bei­ten von 37 Fo­to­gra­fIn­nen hat die Jury zehn Se­ri­en für die Prä­sen­ta­ti­on in der Pho­to Are­na 2016 aus­ge­wählt. In ei­nem ers­ten Um­gang wur­den die Se­ri­en durch ei­nen Ja/N­ein-Ent­scheid um rund die Hälf­te re­du­ziert. Die Jury be­no­te­te da­nach in ei­ner zwei­ten Run­de jede Ar­beit ein­zeln. Nach der Be­rück­sich­ti­gung, dass jede/r Fotograf/in nur eine Se­rie aus­stel­len darf und der Aus­mar­chung um Platz 10, stand das End­re­sul­tat nach drei Stun­den fest. Erst jetzt wur­de der Jury die Na­men der Sie­ger be­kannt­ge­ge­ben.

Wir be­dan­ken uns bei al­len, die mit­ge­macht ha­ben und gra­tu­lie­ren den­je­ni­gen, die an der Pho­to Are­na 2016 aus­stel­len dür­fen.

Die Mit­glie­der der Jury wa­ren: Eli­sa­beth Ae­m­mer und Pe­ter Ja­berg vom Foto-Klub Belp; Joa­chim Schae­fer, Ru­dolf Mäus­li und Man­fred Schär vom Fo­to­club Münsin­gen; die tech­ni­sche Un­ter­stüt­zung er­folg­te durch Da­ni­el Wäl­ti.