Aus­stel­lung „Gar­ten­zau­ber“ eröffnet

Die ers­te Aus­stel­lung der Pho­to Münsin­gen 2019 wur­de mit ei­ner stim­mungs­vol­len Ver­nis­sa­ge im Al­ters­zen­trum er­öff­net. Els­beth Stal­der vom Fo­to­club Münsin­gen ist eine sehr ak­ti­ve Fo­to­gra­fin und prä­sen­tiert Bil­der zum The­ma „Gar­ten­zau­ber“. Sie pflegt ei­nen wun­der­schö­nen Gar­ten und fo­to­gra­fiert lei­den­schaft­lich ihre Lieb­lings­mo­ti­ve Ro­sen und Wasser.

Els­beth Stal­der wagt sich aber auch im­mer mu­tig und mit Er­folg an krea­ti­ve Ar­bei­ten. Mehr­fach­be­lich­tun­gen und Ma­len mit der Ka­me­ra sind wei­te­re Bei­spie­le ih­res viel­fäl­ti­gen Schaf­fens. Sie bil­det sich per­ma­nent wei­ter und ihre Ar­bei­ten kön­nen auch auf In­sta­gram un­ter @stalder.elsbeth ver­folgt werden.

Klub­wett­be­werb: Die Ta­bleaus sind juriert

Am Sonn­tag, 7. April fand die Ju­rie­rung des dies­jäh­ri­gen Klub­wett­be­werbs statt. 53 Fo­to­klubs hat­ten Ta­bleaus zum The­ma «Eine Kurz­ge­schich­te» eingereicht.

Als Ju­ro­rin­nen und Ju­ro­ren be­ur­teil­ten in die­sem Jahr Ga­brie­le Ort­ner-Ross­hoff (Ei­ni­gen), Ro­land Stef­fen (Or­ma­lin­gen) und Mar­tin Zur­müh­le (Lu­zern) die Ar­bei­ten. Sie be­wer­te­ten an­hand ei­nes Ju­rie­rungs­ras­ters die Be­rei­che „Thema/Wirkung“, „Kom­po­si­ti­on“ und „Tech­nik“ mit ei­nem 20-Punkte-System.

Kon­kret er­folg­te die Ju­rie­rung wie folgt: In ei­ner ers­ten Schnell­durch­sicht wur­den alle 53 Ta­bleaus zur Be­ur­tei­lung des Ge­samt­ni­veaus der Ar­bei­ten durch­ge­gan­gen. Dann folg­te eine zwei­te, ru­hi­ge Durch­sicht. Je­der Ju­ror gab nun un­ab­hän­gig für je­des Ta­bleau eine Punkt­zahl. Dar­aus ent­stand eine Rangliste.

Nun be­sprach die Jury die ers­ten Ta­bleaus und legt eine de­fi­ni­ti­ve Rang­rei­hen­folg der bes­ten sechs Ar­bei­ten fest. Für die­se er­fasst sie schliess­lich Kurzkommentare.

Die Ge­win­ner wer­den an der Ver­nis­sa­ge der Pho­to Münsin­gen be­kannt ge­ge­ben. Alle Ta­bleaus sind an­schlies­send über das Auf­fahrts­wo­chen­en­de vom 30. Mai bis 2. Juni im Schloss­gut Münsin­gen zu sehen.

In­ter­view mit Do­mi­nic Nahr: „Mit dem Her­zen bin ich ganz nahe“

In der Aus­stel­lung „Res­sour­cen und Kon­se­quen­zen“ zeigt Do­mi­nic Nahr Bil­der aus ver­schie­de­nen Kri­sen­ge­bie­ten Afri­kas. Der in Hei­den (AR) ge­bo­re­ne und in Hong Kong auf­ge­wach­se­ne Re­por­ta­ge­fo­to­graf leb­te neun Jah­re in Ke­nia. Im In­ter­view spricht er über die Idee hin­ter der Aus­stel­lung, die Nähe zu den Fo­to­gra­fier­ten und wie­so er ger­ne nach Münsin­gen kommt.

Dei­ne Aus­stel­lung an der Pho­to Münsin­gen han­delt vom Kampf um Res­sour­cen und den Kon­se­quen­zen da­von. Was ist die Idee dahinter?

In den letz­ten zehn Jah­ren habe ich in Afri­ka Ge­schich­ten fo­to­gra­fiert, in de­nen es um Res­sour­cen geht: Öl, Gold, Kas­si­terit, Wei­de­land oder Was­ser und Fi­sche­rei. Ich fand, für die Aus­stel­lung im Frei­en, bei der man von Bild zu Bild geht, passt eine Zu­sam­men­stel­lung von Bil­dern aus ver­schie­de­nen Län­dern. Je­des Bild ent­hält eine Mi­ni­ge­schich­te über die­sen Kampf um die Res­sour­cen und die Kon­se­quen­zen da­von. Ge­ra­de in der Schweiz, wo das Was­ser so rein ist, passt das The­ma. Man kann über­all Was­ser trin­ken. Das ist das ers­te, was mir in der Schweiz auf­ge­fal­len ist.

Hast du in Afri­ka ge­zielt Kon­flik­te um Res­sour­cen fotografiert?

In vie­len Kriegs­ge­bie­ten geht es um Res­sour­cen. Kon­go zum Bei­spiel, das war mein ers­ter Ein­satz auf die­sem Kon­ti­nent. Der Krieg fin­det ganz klar zwi­schen ver­schie­de­nen Grup­pen statt – Re­gie­rung oder Mi­li­zen –, die die Kon­trol­le über die Bo­den­schät­ze ha­ben. Man ist also au­to­ma­tisch bei die­sem The­ma. Oder auch im Nor­den Ke­ni­as, da gibt es kon­stant Kon­flik­te we­gen dem Weideland.

Wie wählst du die Orte aus, die du besuchst?

Meis­tens gehe ich an ei­nen Ort, weil sich dort ge­ra­de eine Ge­schich­te ent­wi­ckelt. Bei vie­len von die­sen Ge­schich­ten musst du sehr schnell sein, da­mit du der ers­te bist, der dort ist und die Bil­der macht. Aber es ist je­des Mal an­ders. Manch­mal muss ich ganz weit rei­sen, um ein Bild zu ma­chen. Manch­mal kom­me ich schnell hin. Und manch­mal muss ich fünf Tage war­ten, bis ich Zu­gang erhalte.

Das heisst, du hörst et­was oder be­kommst ei­nen Auf­trag und fährst los…

Bei­des. Oft bin ich ein­fach ge­gan­gen. Lo­gis­tik ist ein gros­ser Teil mei­ner Re­por­ta­ge­ar­beit. Das Bild zu ma­chen, ist nur ein ganz klei­ner Teil mei­nes Jobs. Zu­erst ein­mal muss ich die Ge­schich­te re­cher­chie­ren, über­haupt wis­sen, was los ist. Kon­tak­te ha­ben, die mir ak­tu­el­le In­for­ma­tio­nen ge­ben kön­nen. Dann hin­rei­sen – wie kom­me ich dort hin? Gibt es Stras­sen oder musst du mit dem He­li­ko­pter hin? Kann das Flug­zeug lan­den, ob­wohl Re­gen­zeit ist? Es ist im­mer ein Biss­chen an­ders. In So­ma­lia zum Bei­spiel hat­te ich fünf­zehn Bo­dy­guards, da­mit ich nicht ge­kid­nappt wer­de. An an­dern Or­ten hast du nur eine Per­son da­bei, da­mit du so we­nig wie mög­lich auffällst.

Wel­che Ka­me­ra­aus­rüs­tung ver­wen­dest du?

Ich ar­bei­te seit ei­ni­gen Jah­ren mit klei­nen Ka­me­ras, ins­be­son­de­re mit den Su­cher­ka­me­ras der Lei­ca M Se­rie. Mit die­sen Ka­me­ras zu rei­sen ist viel un­auf­fäl­li­ger und er­mög­licht mir bes­ser zu ver­schwin­den – ich wir­ke we­ni­ger be­droh­lich. Ich ar­bei­te ger­ne mit dem Su­cher und dem ma­nu­el­len Fo­kus, so bin ich mehr in der Sze­ne. Ich muss über­le­gen, den Fo­kus stän­dig an­pas­sen – mir mei­ner Um­ge­bung be­wusst sein und voll­stän­dig in sie eintauchen.

Dei­ne Bil­der wir­ken sehr re­spekt­voll. Wie ge­lingt das?

Ich glau­be, nach so vie­len Jah­ren in Afri­ka habe ich ein Ver­ständ­nis da­für, wel­che Bil­der ich ma­chen kann, um die Ge­schich­ten mit Re­spekt zu er­zäh­len. Die Bil­der von Afri­ka sol­len durch die Far­ben und Kom­po­si­tio­nen nicht nur schreck­lich wir­ken. Auch wenn vie­les schreck­lich ist, sol­len sie eben­falls Afri­kas in­ne­re Stär­ke zei­gen. Des­halb bin ich auch ge­blie­ben. Weil ich mich in die Län­der Ost­afri­kas ver­liebt habe, in den Bo­den, die Kü­che, die Leu­te, die­se En­er­gie. Dass ich in Ke­nia ge­lebt habe, war ei­ner der wich­tigs­ten Fak­to­ren, nahe an den Ge­schich­ten Ost­afri­kas und des ge­sam­ten Kon­ti­nents zu sein.

Wie schaffst du es, nahe und mit Re­spekt an die Leu­te zu kommen?

Wenn man of­fen ist mit den Leu­ten, dann sind sie auch of­fen. Ich glau­be, das ist eine Part­ner­schaft. Man ist selbst ver­letz­lich und die Leu­te mer­ken das und öff­nen sich. Aber auch die Kom­po­si­tio­nen und das Licht sind wich­tig für mich, da­mit das im Bild har­mo­niert. Und auch ein biss­chen Ab­stand ist gut, phy­sisch mei­ne ich, nicht mit dem Her­zen. Mit dem Her­zen bin ich ganz nahe. Ro­bert Capa hat ja ge­sagt: „If your pic­tures aren't good en­ough, you're not clo­se en­ough“. Ich glau­be, das hat auch mit dem Her­zen zu tun.

In wel­chen Mo­men­ten legst du die Ka­me­ra weg?

Ich habe öf­ters die Ka­me­ra weg­ge­legt, wenn es zu viel wur­de. Du merkst, wer wei­ter­ma­chen kann und wer eine Pau­se braucht. Ich blei­be aber im­mer so lan­ge, wie ich kann. Wenn man mit Leu­ten zu­sam­men ist, kann man auch ab­war­ten was pas­siert. Es geht nicht dar­um, ein­fach ein Bild zu ma­chen und dann zu­frie­den zu sein. Ich blei­be zum Bei­spiel bei ei­ner Fa­mi­lie bis in die Nacht, wenn mög­lich bis alle schla­fen. Na­tür­lich lege ich die Ka­me­ra auch weg, wenn ich et­was tun kann und nie­mand an­de­res da ist um zu helfen.

Heisst das auch ein­an­der kennenlernen?

Ja, in­dem ich of­fen bin zu den Leu­ten. Ich zei­ge mich so wie ich bin und hof­fe, dass sie das eben­falls tun. So­bald dies dann ge­schieht, ver­su­che ich ei­nen Schritt zu­rück zu tre­ten, so dass das Le­ben wei­ter­lau­fen kann als wäre ich nicht da.

Du sprichst dann also nicht mit den Leu­ten son­dern be­ob­ach­test einfach…

Ich kom­mu­ni­zie­re sehr viel mit der Kör­per­spra­che und mit den Au­gen. Ich schaue auch zu, wie die Leu­te spre­chen. Ich ver­ste­he zwar die Spra­che häu­fig nicht, aber ver­ste­he oft, was sie meinen.

Wie hast du ge­lernt als Re­por­ta­ge­fo­to­graf zu arbeiten?

Ich bin in Hong Kong auf­ge­wach­sen und dort recht schnell Zei­tungs­fo­to­graf ge­wor­den. Klei­ne Re­por­ta­gen, Por­traits… ich war im­mer in Be­we­gung, hat­te ei­ni­ge Auf­trä­ge pro Tag. Das ist ein gu­tes Trai­ning, bei ei­ner Zei­tung zu ar­bei­ten. Da bist du sehr be­schäf­tigt, lernst schnell re­agie­ren, schnell über­le­gen, schnell die Bil­der raus­schi­cken. Das an­de­re ist ein­fach: ich war in­ter­es­siert, war neugierig.

Du machst die­se Ar­beit für dich?

Ja, auf je­den Fall. Ich muss­te das nie ma­chen, ich woll­te es. Die Mo­ti­va­ti­on ist aber auch, dass du an der Front der Ge­schich­te bist, sehr nahe zur Rea­li­tät kommst. Wenn du im Kriegs­ge­biet bist, dann fo­to­gra­fierst du, wie die Ge­schich­te sich schreibt. Wenn du der ein­zi­ge Fo­to­graf bist vor Ort und die Bil­der machst, die in fünf­zig Jah­ren für ein be­stimm­tes Er­eig­nis ste­hen, ist das span­nend. Ich habe oft ein­fach ge­dacht, ich fo­to­gra­fie­re für die Ge­schich­te, nicht für jetzt. Aber in den letz­ten paar Jah­ren hat sich das verändert.

Weisst du im Mo­ment, in dem du ein Bild machst, dass es ein tol­les Bild wird?

Ich weiss es, wenn ich gute Bil­der ma­che, und wenn es nicht so gut läuft. Wenn es rich­tig klappt, dann mer­ke ich nicht ein­mal mehr, dass ich eine Ka­me­ra in der Hand hal­te. Ich bin so fo­kus­siert, du könn­test mir ir­gend­ei­ne Ka­me­ra in die Hand ge­ben. Al­les ist auf Au­to­pi­lot: Kom­po­si­ti­on, Be­lich­tung, Fo­kus… al­les funk­tio­niert. Ich schaue durch die Ka­me­ra hin­durch. Ich habe das ein paar­mal er­lebt. Ich schaue auch nicht ger­ne auf dem Dis­play. Viel­leicht am An­fang des Ta­ges kurz, um zu se­hen, ob ich es noch kann.

Zu­rück zur Pho­to Münsin­gen: Was reizt dich dar­an, hier auszustellen?

Ich habe frü­her mit vie­len Ma­ga­zi­nen ge­ar­bei­tet. Und ich dach­te im­mer, das funk­tio­niert. Die Leu­te wer­den die­se Bil­der an­schau­en und ir­gend­wie wird da et­was pas­sie­ren. Aber das ist nicht im­mer vor­ge­kom­men: Ich habe den Leu­ten Sa­chen er­zählt, die sie schon ge­wusst ha­ben… In die Schweiz zu kom­men, hat auch da­mit zu tun, dass ich be­züg­lich dem Pu­bli­kum nicht mehr glo­bal den­ken will son­dern nä­her bei den Leu­ten. Ich möch­te mehr Leu­te er­rei­chen, die die­se Ge­schich­ten sonst nicht un­be­dingt se­hen wür­den. Und ich habe ge­merkt: Die Schwei­zer sind sehr in­ter­es­siert an die­sen Ge­schich­ten und die­sen Bil­dern. Die Pho­to Münsin­gen hat eine ge­eig­ne­te Grös­se und ich glau­be, ge­ra­de an der Pho­to Münsin­gen, wo es so vie­le Fo­to­gra­fen hat, be­steht ein Interesse.

Was wür­dest du Fo­to­gra­fen ra­ten, die ler­nen möch­te, in dei­ner Art Re­por­ta­gen zu fotografieren?

Das wich­tigs­te ist, an ei­nem The­ma und ei­ner Ge­schich­te In­ter­es­se zu ha­ben, nicht nur dar­an, Fo­to­graf zu sein. Wäre ich nicht Fo­to­graf, wür­de ich wohl Film oder eine an­de­re Form der Kom­mu­ni­ka­ti­on wäh­len. Trai­ning ist wich­tig, so viel wie mög­lich zu fo­to­gra­fie­ren, Feh­ler ma­chen, Sa­chen aus­pro­bie­ren. Und auch his­to­ri­sche und zeit­ge­nös­si­sche Fo­to­gra­fen stu­die­ren. Für mich hiess das, in Bi­blio­the­ken zu ge­hen und Fo­to­bü­cher an­zu­schau­en, ver­schie­de­ne Sti­le und Kom­po­si­tio­nen ken­nen­zu­ler­nen und zu se­hen, wie Se­quen­zen funk­tio­nie­ren um eine Ge­schich­te in Bil­dern zu erzählen.

In­ter­view: To­bi­as Kühn

Zur Aus­stel­lung von Do­mi­nic Nahr…
Do­mi­nic Nahr in der Pho­to Arena…
Der Vor­trag von Do­mi­nic Nahr…

Die High­lights der 20. Pho­to Münsingen

Die Pho­to Münsin­gen fei­ert 2019 ihr 20-jäh­ri­ges Ju­bi­lä­um. Ein Schwer­punkt im Ju­bi­lä­ums-Pro­gramm ist der Klub­wett­be­werb zum The­ma «Eine Kurz­ge­schich­te». Im Fo­kus steht aus­ser­dem die Re­por­ta­ge­fo­to­gra­fie mit in­ter­na­tio­nal be­kann­ten Fo­to­gra­fen. In wei­te­ren Aus­stel­lun­gen und Au­dio Vi­sio­nen sind krea­ti­ve Ein­zel- und Team­ar­bei­ten zu sehen.

53 Fo­to­klubs prä­sen­tie­ren im Schloss­gut­saal Klub­fo­to­gra­fie zum The­ma «Eine Kurz­ge­schich­te». Die Ta­bleaus wer­den durch eine pro­fes­sio­nel­le Jury be­wer­tet. An der Ver­nis­sa­ge vom Mitt­woch, 29. Mai wer­den die Ge­win­ner be­kannt gegeben.

Schwer­punkt Reportagefotografie

Die 20. Pho­to Münsin­gen prä­sen­tiert im Schloss­gut­are­al 19 Print-Aus­stel­lun­gen in neun Ge­bäu­den und im Frei­en. Ein Schwer­punkt hat die­ses Jahr die Re­por­ta­ge­fo­to­gra­fie. In­ter­na­tio­nal be­kann­te Fo­to­gra­fen prä­sen­tie­ren ihre Arbeit.

Do­mi­nic Nahr (Ti­tel­bild) prä­sen­tiert eine Aus­stel­lung über die Dür­re in So­ma­lia und die Res­sour­cen­the­ma­tik, Chris­ti­an Bobst eine Re­por­ta­ge über ein Flücht­lings­la­ger in Bei­rut, Pa­trick Rohr über Ja­pan und Wolf­gang Wie­sen eine Aus­stel­lung über die Osterinsel.

Sur­rea­le Kom­po­si­tio­nen, fas­zi­nie­ren­de Skulpturen

Ju­lie de Wa­ro­quier prä­sen­tiert ver­spiel­te Bild­kom­po­si­tio­nen zwi­schen Traum und Rea­li­tät. Alain Ri­viè­re-Le­co­eur zeigt fas­zi­nie­ren­de Kör­per­skulp­tu­ren, Pas­cal Sen­tenac äs­the­ti­sche, viel­schich­ti­ge Kom­po­si­tio­nen aus der ur­ba­nen Welt. Alex and Fe­lix über­ra­schen mit in­sze­nier­ter Fotografie.

Mit No­emi Ro­ma­no im Ju­gend­haus Spy­cher und den In­sta­gram Bil­dern aus dem Swiss In­s­ta­meet im Schloss­park sind krea­ti­ve Jung­ta­len­te zu Gast. Die di­gi­ta­le Pho­to Are­na bie­tet auch in die­sem Jahr zehn Fo­to­gra­fen eine Platt­form, ihre Bild­se­ri­en auf 12 Bild­schir­men zu präsentieren.

Au­dio Vi­si­on, Vor­trä­ge und Workshops

Am Frei­tag­abend steht die Mul­ti­vi­si­on Ma­da­gas­kar auf dem Pro­gramm. Wei­te­re au­dio­vi­su­el­le Pro­duk­tio­nen wer­den je­den Nach­mit­tag im Füür­wehr­saal auf Gross­lein­wand präsentiert.

Und auch die per­sön­li­che Be­geg­nung und der Aus­tausch mit den Fo­to­gra­fin­nen und Fo­to­gra­fen ist an der Pho­to Münsin­gen wich­tig. Bei den Füh­run­gen und Vor­trä­gen er­fah­ren Sie in­ter­es­san­tes über die Ar­beits­wei­se der Au­toren. Mit dem Be­such von Work­shops kann das Wis­sen er­wei­tert und zu ver­tieft werden.

Re­ser­vie­ren Sie sich schon jetzt die Auf­fahrts­ta­ge vom 30. Mai bis 2. Juni 2019 für Ih­ren Be­such in Münsingen.

Pho­to Münsin­gen Award 2020: Das Thema

«Ur­ban» ist das The­ma des Fo­to­klub­wett­be­werbs der 21. Pho­to Münsin­gen im Jahr 2020. Die de­tail­lier­ten In­fos zum Wett­be­werb 2020 und zum An­mel­de­ver­fah­ren wer­den die Fo­to­klubs An­fang Juni 2019 er­hal­ten. In­ter­es­sier­te Fo­to­klubs, die bis dann kei­ne Un­ter­la­gen er­hal­ten ha­ben, kön­nen sich bei Ru­dolf Mäus­li, Prä­si­dent OK Pho­to Münsin­gen per Mail an rudolf.maeusli@photomuensingen.ch melden.

Span­nen­de Dis­kus­sio­nen, über 4000 BesucherInnen

Die 19. Pho­to Münsin­gen be­weg­te über die Auf­fahrts­ta­ge 4220 Be­su­che­rin­nen und Be­su­cher nach Münsin­gen. Die Aus­stel­lung und Vor­trä­ge über Ame­ri­ka von Hen­na und Ar­thur Hon­eg­ger wa­ren gut be­sucht und ei­ner der Hö­he­punk­te. Das The­ma In­sta­gram mit 9 Fo­to­gra­fin­nen und Fo­to­gra­fen aus der Schweiz in­spi­rier­te für neue Me­di­en. Sur­re­al die Bil­der von Ja­ni­ne Ma­chie­do und Su­san­ne Jung. Und auch die span­nen­de Re­por­ta­ge „Im Nest der Kro­ko­di­le“ von Flo­ri­an Spring fan­den hohe Beachtung.

Der Pho­to Münsin­gen Award für die bes­te Klub­ar­beit zum The­ma „Move“ ging an den Ca­me­ra Klub Brown Bo­ve­ri Ba­den, vor dem Fo­to­club Sen­se und den Fo­to­freun­den Obera­ar­gau. Die Aus­stel­lun­gen reg­ten zu Dis­kus­sio­nen und Er­fah­rungs­aus­tausch an. Die Pho­to Münsin­gen war ein­mal mehr Treff­punkt und In­spi­ra­ti­ons­quel­le für Fo­to­in­ter­es­sier­ten aus der gan­zen Schweiz. Im nächs­ten Jahr, vom 30. Mai – 2. Juni 2019 fin­det die Pho­to Münsin­gen zum 20. Mal statt.

Zu den Bil­der­ga­le­rien der Pho­to Münsin­gen 2018…

Pho­to Münsin­gen 2018 in den Medien

Ein Aus­zug aus der Me­di­en­be­richt­erstat­tung zur Pho­to Münsin­gen 2018:

 

 

Ca­me­ra Club Brown Bo­ve­ri ge­winnt den Klubwettbewerb

Der "Pho­to Münsin­gen Award 2018" geht an den CCBB Ca­me­ra Club Brown Bo­ve­ri. Der Fo­to­klub aus Ba­den hat im Wett­be­werb zum The­ma "Move" die Jury mit der Ar­beit "Damm" überzeugt.

62 Fo­to­klubs ha­ben mit ih­ren Ta­bleaus aus ma­xi­mal fünf Bil­dern am Wett­be­werb teil­ge­nom­men. "Die Ju­rie­rung war nicht ein­fach, aber bei den Spit­zen­plät­zen wa­ren wir uns recht ei­nig", sag­te Lo­renz An­dre­as Fi­scher an der Ver­nis­sa­ge. Er, Su­san­na Bränd­li und Beat Mu­mentha­ler be­ur­teil­ten die ein­ge­reich­ten Bil­der. Die drei Ex­per­ten be­wer­te­ten die Um­set­zung des Wett­be­werbs­the­mas "Move" in den Be­rei­chen Thema/Wirkung, Kom­po­si­ti­on und Technik.

Auf den Plät­zen zwei bis sechs ran­gie­ren der Fo­to­klub Sen­se, die Fo­to­freun­de Obera­ar­gau, der Club d’activités pho­to de Mey­rin, die So­cié­té Ge­nevoi­se de Pho­to­gra­phie und der Fo­to­club Rapperswil-Jona.

Alle 62 Ar­bei­ten sind wäh­rend der Pho­to Münsin­gen im Schloss­gut­saal aus­ge­stellt. Dort kön­nen nun auch die Be­su­che­rin­nen und Be­su­cher die Bil­der ju­rie­ren und da­bei schö­ne Prei­se ge­win­nen: Aus al­len ab­ge­ge­be­nen Wett­be­werbs­t­a­lons wer­den am Sonn­tag, 13. Mai die Ge­win­ne­rin­nen und Ge­win­ner aus­ge­lost. Zu ge­win­nen gibt es je eine Ka­me­ra von Ni­kon und Fuji, ein Fo­to­sta­tiv von Zum­stein und Fo­to­buch­gut­schei­ne von CEWE.

Län­der, Leu­te, In­sta­gram: Die High­lights der Pho­to Münsin­gen 2018

Der Auf­bau der Aus­stel­lun­gen ist in vol­lem Gan­ge, in zwei Ta­gen öff­net die Pho­to Münsin­gen ihre Tü­ren. Ein High­light die­ser 19. Aus­ga­be ist die Aus­stel­lung „Ach, Ami­land!“ von Hen­na und Ar­thur Hon­eg­ger. Der 10­vor­10-Mo­de­ra­tor fo­to­gra­fier­te wäh­rend sei­ner Zeit als Ame­ri­ka-Kor­re­spon­dent zu­sam­men mit sei­ner Frau Hen­na „das et­was an­de­re Amerika“.

Auch wei­te­re Fo­to­gra­fen er­zäh­len an der Pho­to Münsin­gen 2018 von Län­dern und Leu­ten. Im Pro­jekt „Alps“ er­grün­det Lo­renz An­dre­as Fi­scher al­pi­ne Land­schaf­ten im Wan­del der Zeit. Flo­ri­an Spring zeigt in sei­ner Aus­stel­lung „Im Nest der Kro­ko­di­le“ eine Re­por­ta­ge über ei­nen in­di­ge­nen Stamm in Pa­pua Neu­gui­nea. Beat Mu­mentha­ler ge­währt Ein­bli­cke in die See­len von Per­sön­lich­kei­ten in „Clo­se to your soul“. Ueli Büh­ler aus Ru­bi­gen zeigt in „Fas­zi­na­ti­on Is­land“ gran­dio­se Landschaften.

Ein Schwer­punkt bil­det das neue Fo­to­me­di­um In­sta­gram. Neun er­folg­rei­che In­sta­gram-Fo­to­gra­fin­nen und ‑Fo­to­gra­fen aus der Schweiz prä­sen­tie­ren Bil­der zu ver­schie­de­nen The­men­be­rei­chen am Schloss­weg. To­bi­as Mey­er ali­as @cosmokoala und das @helvetic-collectiv la­den zum Meet & Greet ins Ju­gend­haus Spy­cher. Mit ei­ner Po­di­ums­dis­kus­si­on und ei­nem Se­mi­nar wird In­sta­gram vertieft.

Im Wett­be­werb der Fo­to­klubs stel­len die­ses Jahr 62 Teams ihre Ar­bei­ten zum The­ma „Move“ aus. Sur­rea­le Wel­ten gibt’s in den Aus­stel­lun­gen von Ja­ni­ne Ma­chie­do (D) und Su­san­ne Jung zu ent­de­cken. Da­ni­el Rohr und Bru­no Kneu­büh­ler kre­ieren mit Licht­bän­dern, Ta­schen­lam­pen und Feu­er­wer­ken fas­zi­nie­ren­de „Licht­kunst“.

Er­gänzt wird die­se Viel­falt an Aus­stel­lun­gen von zahl­rei­chen Au­dio Vi­sio­nen. Ein Hö­he­punkt hier ist Mul­ti­vi­si­on «Bra­si­li­en» von Dr. Hei­ko Bey­er am Frei­tag­abend. Ne­ben rund 25 Se­mi­na­ren bie­tet die Pho­to Münsin­gen aus­ser­dem kos­ten­lo­se Vor­trä­ge von aus­stel­len­den Fo­to­gra­fen und von den Fo­to­ex­per­ten der Spon­so­ren. Be­su­chen Sie doch zum Bei­spiel ‚Der Weg zum ei­ge­nen Stil‘ mit Beat Mu­mentha­ler, das öf­fent­li­che Fo­to­shoo­ting mit Chris­toph Ris oder den Vor­trag ‚Ach Ami­land!‘ von Hen­na und Ar­thur Honegger.

Öff­nungs­zei­ten, An­fahrt und die Bro­schü­re zur Pho­to Münsin­gen 2018 fin­den Sie hier…

Une bel­le sur­pri­se aux amis pho­to­gra­phes francophones

"Pho­to Münsin­gen" est in­con­testa­ble­ment l'une des plus gran­des ma­ni­fes­ta­ti­ons pho­to­gra­phi­que de Su­is­se.  Des pho­to­gra­phes Su­is­ses et in­ter­na­tion­aux y pré­sen­tent leurs œu­vres. De nombreux sta­ges et des pro­jec­tions au­dio­vi­su­el­les en­ri­chis­sent le pro­gram­me de cet­te ren­cont­re pho­to si­tuée à pro­xi­mi­té de Ber­ne. L’édition 2018, qui aura lieu du 10 au 13 mai, ré­ser­ve une bel­le sur­pri­se aux amis pho­to­gra­phes fran­co­pho­nes: plu­sieurs évé­ne­ments se­ront pré­sen­tés en français.

Jeu­di, 13h00: Vi­si­te gui­dée de l’exposition „Ar­chi-Li­gne„ de Phil­ip­pe Si­mon. Lieu : Schloss

Sa­me­di, 09h00 – 12h00: Con­fé­rence „OPE­NEYE et la pho­to­gra­phie d’aujourd’hui„ par Phil­ip­pe Litz­ler. Lieu : Alterszentrum

Sa­me­di, 13h00 – 19h00: Sé­min­aire „Ca­dra­ge et Com­po­si­ti­on de l’image„ par Phil­ip­pe Litz­ler. Lieu: Al­ters­zen­trum (In­scrip­ti­on nécessaire!)

Tous les jours, 16h30 – 17h00: pro­jec­tions au­dio­vi­su­el­les en fran­çais. Lieu: Füürwehrsaal